Frauen im Widerstand

Zur Situation im Irak
Bild: Sebastian Baryli
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Frauenrechte werden im westlichen Diskurs oft instrumentalisiert, um neokolonialen Expansionsdrängen nachzugeben. So verhielt es sich auch im Irak. Nicht nur die Schimäre von Massenvernichtungswaffen, auch das Argument der Frauenunterdrückung wurde dabei ins Feld geführt. Haifa Zangana, eine Schriftstellerin und Journalistin aus dem Irak, die jetzt in London lebt, berichtete in einem Vortrag in Wien über ihre Erfahrungen und analysierte die aktuelle Situation.

Anlässlich des internationalen Frauentages lud das Österreichisch-Arabische Kulturzentrum Frau Zangana zu einem Vortrag ein. In ihrer Rede wies sie auf die bedeutende Rolle der Frau im irakischen Widerstand hin und verwies dabei auf die Ursprünge des antikolonialen Kampfes in den Zwanziger Jahren, auf den Aufstand gegen die britische Kolonialherrschaft.

Am Ende ihres Vortrages stand die Frage der Legitimität des irakischen Widerstandes im Vordergrund. Obwohl sie jede Form des Protestes gegen die Besatzungstruppen befürwortet, so steht für sie dennoch der bewaffnete Widerstand über allen anderen Formen. Er würde die Grundlage für die Befreiung des Landes bilden.

Artikel von Haifa Zangana beim Guardian:
www.guardian.co.uk/profile/haifazangana