Gaza-Beach

Protestaktion gegen den Tel Aviv-Beach
Bild: Sebastian Baryli
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Party-Stimmung auf der einen Uferseite, Stacheldraht auf der anderen. Mit dem Gaza-Beach wollte das Komitee "Gaza muss leben" auf einen skandalösen Zustand hinweisen: Zum hundertjährigen Jubiläum der Stadt Tel Aviv hat die Stadt Wien gemeinsam mit der israelischen Botschaft ein Strandcafé am Donaukanal eröffnet.

Während in der Jubelberichterstattung über das Jubiläum der westliche Flair der israelischen Metropole immer wieder gefeiert wurde, schaut die palästinensischen Realität in Isreal und in den besetzten Gebieten vollkommen anders aus: Krieg, Besatzung und Apartheid prägen den Alltag der arabischen Bevölkerung. "Gaza muss leben" hat daher zu Protestaktionen gegen das Strandcafé aufgerufen. Im Laufe des Sommers werden am gegenüberliegenden Ufer immer wieder Aktionen stattfinden.

Am 6. Juni versammelten sich etwa 50 Aktivisten, um mit Infotischen, Reden, Straßentheater und Filmen auf die Situation der Palästinenser aufmerksam zu machen. Höhepunkt war ein Kinderchor, der palästinensische Lieder zum Besten gab.

Infos: www.gazamussleben.at