Im Rahmen des jährlichen Kulturprogramms "Salam Orient" trat das Freedom Theatre im Oktober 2009 in Österreich auf. intifada traf Juliano Mer-Khamis vor der Aufführung im Grazer Orpheum. In dem Interview äußerte sich der Künstler zur aktuellen Situation in Palästina und über die Idee seines Kunst-Projektes.
Über die Orientierungslosigkeit der palästinensischen Befreiungsbewegung
Von Mohammad Aburous
Im August vereitelte die Hamas den Versuch der Salafiten, das "Islamischer Emirat Gaza" zu erichten. Fast zur selben Zeit hielt im Westjordanland Fatah ihren sechsten Parteikongress ab.
Die Kritik der Salafiten gegen die Hamas richtet sich vor allem gegen den Waffenstillstand mit Israel. Diese politische Auseinandersetzung provoziert historische Vergleiche.
In einer schwedischer Zeitung erschien ein Bericht über Organhandel mit palästinensischen Leichen. Israel zog ein altbekanntes Register: den Antisemitismusvorwurf.
Das Engagement für Tibet gehört heute zum guten Ton. Doch wer für die Palästinenser oder gar für die politische Anerkennung der Hamas eintritt, der gerät schnell ins Abseits.
Obwohl im Nahen Osten der Konflikt zwischen dem Imperialismus und den Völkern besonders scharf ausgetragen wird, gelang es dem Marxismus zu keiner Zeit, sich als dominante Ideologie durchzusetzen und den Befreiungskampf so auf eine höhere Stufe zu heben.
Auszüge aus dem Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation über die "Lage der AbeiterInnen in den besetzten arabischen Gebieten", Internationale Arbeitskonferenz, Genf, 97.Sitzung, 2008.
Die einzige gerechte Lösung ist ein demokratischer und säkularer Staat für beide Völker einschließlich des Rechts auf Rückkehr für die palästinensischen Flüchtlinge.
Wie erwartet, artete die israelische Offensive im Gazastreifen in einem Massaker an der Zivilbevölkerung mit 1.300 Toten sowie in einer sinnlosen Zerstörung von über 14.000 Wohneinheiten aus.