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Protestaktion gegen den Tel Aviv-Beach

Party-Stimmung auf der einen Uferseite, Stacheldraht auf der anderen. Mit dem Gaza-Beach wollte das Komitee "Gaza muss leben" auf einen skandalösen Zustand hinweisen: Zum hundertjährigen Jubiläum der Stadt Tel Aviv hat die Stadt Wien gemeinsam mit der israelischen Botschaft ein Strandcafé am Donaukanal eröffnet.

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Bericht von den Anti-NATO-Protesten in Straßburg
Von Sebastian Baryli

30.000 Menschen demonstrierten am 4. April 2009 in Straßburg gegen den Jubiläumsgipfel der NATO. Rauchschwaden, Tränengas und zertrümmerte McDonald-Schilder säumten den Weg der Demonstration. Die Strategie der Polizei setzte von Anfang an auf Eskalation: Schon auf dem Weg zum Versammlungsplatz versperrten Sicherheitskräfte die Straße. Damit provozierten sie bewusst die erste Eskalation an diesem Tag.

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Bericht vom Solidaritätsforum in Khartum
Von Sebastian Baryli

Vom 28. bis zum 30. März 2009 fand in der sudanesischen Hauptstadt Khartum das International Youth Forum of Solidarity with Sudan statt. Ziel des Forums war, die Solidarität mit dem Land nach den jüngsten politischen Angriffen zu diskutieren und die praktischen Möglichkeiten auszuloten. Konkret wurde die Gründung einer internationalen Plattform beschlossen, auf deren Grundlage Solidaritätsarbeit in Zukunft geleistet werden kann. Gleichzeitig wurde damit ein Netzwerk geschaffen, dass Afrika, den arabischen Raum und Europa umspannt.

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Evo Morales in Wien

Staatsbesuche sind zumeist eine recht sterile Angelegenheit. Mitglieder der politischen Kaste des einen Landes werden durch ein Programm geschleust, das von den Mitgliedern der politischen Kaste eines anderen Landes organisiert wurde. Nur selten gibt es Ausnahmen. Der Besuch von Evo Morales war eine davon. In der Aula der Akademie der bildenden Künste in Wien versammelte sich mehrere hundert Personen, um ihre Solidarität mit dem politischen Prozess in Bolivien zu bekunden.

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Zur Situation im Irak

Frauenrechte werden im westlichen Diskurs oft instrumentalisiert, um neokolonialen Expansionsdrängen nachzugeben. So verhielt es sich auch im Irak. Nicht nur die Schimäre von Massenvernichtungswaffen, auch das Argument der Frauenunterdrückung wurde dabei ins Feld geführt. Haifa Zangana, eine Schriftstellerin und Journalistin aus dem Irak, die jetzt in London lebt, berichtete in einem Vortrag in Wien über ihre Erfahrungen und analysierte die aktuelle Situation.

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